Starte stark in den Sommer: 20 % Rabatt mit dem Code GOALS20
Optirise EMS bei Tennisarm

Tennisarm lindern: Ein umfassender Leitfaden mit exzentrischem Training und EMS

Inhaltsübersicht

Du hebst eine volle Kaffeekanne hoch und ein Schmerz schießt durch deinen Ellbogen. Das Öffnen eines Glases fühlt sich plötzlich wie eine echte Herausforderung an. Oder schlimmer noch: Der Schmerz ist schon seit Monaten da und scheint einfach nicht wegzugehen. Viele Menschen mit einem Tennisarm kennen das. Bemerkenswerterweise hat die Mehrheit der Betroffenen noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehalten.

In diesem Leitfaden erklären wir, was ein Tennisarm genau ist, warum der Name irreführend ist, warum Ruhe allein oft nicht ausreicht und welche Rolle exzentrische Übungen und EMS-Training als Teil eines umfassenderen Ansatzes spielen können.

Wichtiger Hinweis vorab: Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. EMS-Training ist keine medizinische Behandlung und keine Therapie. Haben Sie stechende Schmerzen mit Kraftverlust, Kribbeln in den Fingern oder Beschwerden nach einem Sturz oder einem Schlag auf den Ellenbogen? Wenden Sie sich dann bitte zuerst an Ihren Hausarzt oder Physiotherapeuten, damit andere Ursachen wie eine Nerveneinklemmung oder eine Gelenkverletzung ausgeschlossen werden können. Das Gleiche gilt bei Beschwerden, die anhalten oder sich verschlimmern.

Die wichtigsten Punkte

  • Der Tennisarm ist eine Sehnenbeschwerde an der Außenseite des Ellenbogens. Die meisten Fälle entstehen nicht durch Tennis, sondern durch wiederholte Belastungen wie Computerarbeit oder handwerkliche Tätigkeiten.
  • Bei Beschwerden, die schon länger bestehen, handelt es sich oft um eine Tendinose, also eine allmähliche Veränderung des Sehnengewebes, und nicht um eine akute Entzündung.
  • Viele Menschen kombinieren exzentrische Übungen, ein schrittweises Training und Anpassungen am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse sind individuell unterschiedlich.
  • Das EMS-Training kann das Training der umliegenden Unter- und Oberarmmuskeln unterstützen. Es stellt keine Behandlung der Beschwerden selbst dar.
  • Rechne mit einem Zeitraum von mehreren Monaten und besprich bei anhaltenden Beschwerden dein Vorgehen mit einem Fachmann.

Die kurze Antwort: Was tun viele Menschen bei einem Tennisarm?

Viele Menschen behandeln einen Tennisarm mit einer Kombination aus drei Maßnahmen: exzentrischen Übungen für die Handgelenkstrecker (wie dem Tyler Twist), EMS-Training zur Aktivierung der umliegenden Unterarmmuskeln, ohne die Sehne direkt stark zu belasten, sowie Anpassungen am Arbeitsplatz, die die auslösende Bewegung einschränken. Rechnen Sie bei neu auftretenden Beschwerden mit etwa 8 bis 12 Wochen, bei bereits länger bestehenden Beschwerden mit einer längeren Dauer.

Ruhe allein reicht für viele Menschen nicht aus. Welcher Ansatz für dich geeignet ist, besprichst du bei anhaltenden Beschwerden mit einem Hausarzt oder Physiotherapeuten.

Was genau ist ein Tennisarm?

Der Tennisarm (medizinische Bezeichnung: laterale Epicondylitis) ist eine Erkrankung des Sehnenansatzes an der Außenseite des Ellenbogens. Die Schmerzen entstehen an der gemeinsamen Ansatzstelle der Muskeln, die das Handgelenk und die Finger strecken. Durch wiederholte Belastung können kleine Veränderungen in diesem Sehnengewebe auftreten.

Der Schmerz tritt oft an einer bestimmten Stelle auf. Wenn du auf den Knochen an der Außenseite deines Ellenbogens, den lateralen Epikondylus, drückst, spürst du dort einen stechenden oder dumpfen, brennenden Schmerz. Dieser verstärkt sich oft bei:

  • Eine Hand schütteln oder einen Gegenstand aufheben
  • Einen Schlüssel umdrehen oder ein Glas öffnen
  • Die Maus bedienen oder tippen
  • Das Handgelenk gegen Widerstand strecken
  • Morgens beim Aufstehen (Steifheit)

Man kann es mit einem Seil vergleichen, das immer an derselben Stelle belastet wird. Mit der Zeit kommt es zu Veränderungen, nicht durch eine einzige große Kraft, sondern durch viele kleine Wiederholungen.

Tennisarm oder Golferarm: Der Unterschied

Beides sind Sehnenbeschwerden am Ellenbogen, jedoch an unterschiedlichen Stellen und mit unterschiedlichen auslösenden Bewegungen:

MerkmalTennisarmGolferellenbogen
Medizinischer BegriffLaterale EpicondylitisMediale Epicondylitis
SchmerzortAußenseite des EllenbogensInnenseite des Ellenbogens
Betroffene MuskelgruppeHandgelenkstreckerHandgelenkbeuger
Die Schmerzen verschlimmern sich beiHandgelenk strecken, aufhebenDas Handgelenk beugen, drücken
Typische UrsachenRückhand im Tennis, Mausbedienung, SchraubenVorhand beim Tennis, Golf, Klettern

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf den Tennisarm. Viele Grundsätze, wie exzentrische Übungen und die Berücksichtigung wiederholter Belastungen, lassen sich auch auf den Golferarm anwenden. Lediglich die spezifischen Übungen unterscheiden sich.

Sehnenentzündung oder Tendinose: Warum dieser Unterschied wichtig ist

Es gibt einen wichtigen Unterschied, der oft zu Verwirrung führt:

  • Eine Tendinitis ist eine akute Sehnenentzündung. Sie dauert meist nur kurz (Tage bis Wochen) und spricht oft gut auf Ruhe und entzündungshemmende Medikamente an.
  • Eine Tendinose ist eine schleichende Veränderung des Sehnengewebes ohne erkennbare Entzündung. Dabei kommt es zu Veränderungen im Kollagengewebe.

Bei Beschwerden, die schon länger bestehen, handelt es sich oft um eine Tendinose statt um eine akute Entzündung. Das erklärt, warum Ruhe und Entzündungshemmer in solchen Fällen oft nicht den gewünschten Erfolg bringen. Aktuelle Erkenntnisse der Sportmedizin deuten darauf hin, dass bei dieser Art von Sehnenbeschwerden eine schrittweise, gezielte Belastung eine wichtige Rolle bei der Anpassung des Gewebes spielt. Das klingt zwar kontraintuitiv, entspricht aber der Art und Weise, wie Sehnengewebe auf Reize reagiert.

Allgemeine medizinische Informationen zu diesem Symptom findest du auf Thuisarts.nl unter dem Stichwort „Tennisarm“, wo die Behandlungsmöglichkeiten aufgelistet sind.

RSI und Tennisarm: Warum der Name irreführend ist

Der Begriff „Tennisarm“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, als Tennis eine neue Sportart war, durch die diese Beschwerde bekannt wurde. Heutzutage ist nur noch ein kleiner Teil der Fälle auf Tennis zurückzuführen. Die häufigsten Ursachen sind heute:

  • Arbeit am Computer mit Maus und Tastatur, insbesondere bei langen Arbeitsphasen mit wiederholten Hand- und Handgelenksbewegungen
  • Smartphone-Nutzung mit Daumenwischern und Scrollbewegungen
  • Heimwerken und handwerkliche Tätigkeiten wie Schrauben, Hämmern und langes Heben
  • Tennis und Schlägersportarten, insbesondere die Rückhandtechnik
  • Bestimmte Berufe, wie Friseure, Maler, Mechaniker und Köche

Dies fällt unter den Oberbegriff RSI, also Repetitive Strain Injury. Der Tennisarm ist damit eine der häufigsten RSI-Beschwerden in modernen Büroumgebungen. Die praktische Erkenntnis: Wenn man die Ursache am Arbeitsplatz nicht angeht, kehrt die Beschwerde oft wieder, egal wie gut die Übungen oder das EMS-Training auch sein mögen. Weiter unten in diesem Leitfaden gehen wir näher auf Anpassungen am Arbeitsplatz ein.

Warum Ruhe allein oft nicht ausreicht

„Schon dich, dann geht es wieder vorbei“ – diesen Rat bekommen viele Menschen. In der Praxis reicht das bei einem Tennisarm oft nicht aus. Drei Gründe:

  • Sehnengewebe reagiert auf Bewegung. Im Gegensatz zu Muskelgewebe verfügt eine Sehne nur über eine begrenzte Durchblutung. Die Anpassung des Gewebes erfolgt größtenteils durch mechanische Reize. Ohne jeglichen Reiz hat das Sehnengewebe kaum Anlass, sich anzupassen.
  • Eine zu lange Schonung führt zu Kraftverlust. Wenn du deinen Arm wochenlang schonst, schwächen sich nicht nur deine Handgelenkstrecker, sondern dein gesamter Unterarm. Bei der Rückkehr zu normalen Aktivitäten bist du dann schwächer als vor dem Auftreten der Beschwerden, was ein erneutes Auftreten begünstigt.
  • Die auslösende Bewegung bleibt oft bestehen. Viele Menschen „ruhen“ sich aus, indem sie abends nicht Tennis spielen, nutzen die Maus tagsüber aber dennoch acht Stunden lang. Das ist keine Erholung für die Sehne, sondern lediglich der Verzicht auf den sportlichen Teil.

Was bei vielen Menschen besser funktioniert, ist eine schrittweise, progressive Belastung in Kombination mit einer Anpassung der auslösenden Bewegung. Dabei kommen sowohl exzentrische Übungen als auch EMS-Training zum Einsatz.

Wie EMS-Training bei Beschwerden in Armen und Sehnen helfen kann

EMS, also elektrische Muskelstimulation, kann bei Beschwerden im Bereich der Arme und Sehnen eine unterstützende Rolle spielen. Nicht als Behandlung der Beschwerden selbst, sondern als Möglichkeit, die umliegenden Muskeln zu trainieren.

Training der Unterarmmuskulatur, ohne die Sehne stark zu belasten. Durch das Anbringen von Elektroden am Muskelbauch des Unterarms – also nicht an der Sehne selbst – wird eine Muskelkontraktion ausgelöst, ohne dass du den Arm aktiv und kräftig bewegen musst. So kannst du an deiner Kraft arbeiten, während die Sehne relativ geschont wird.

Muskelaktivierung entlang der gesamten Bewegungskette. Beschwerden im Unterarm hängen oft mit der Stabilität der Schulter, des Oberarms und des Rumpfes zusammen. Indem man EMS nicht nur auf den Unterarm, sondern auch auf diese Muskeln anwendet, trainiert man die gesamte Kette und nicht nur die schmerzende Stelle.

Der EMS Armtrainer Pro wurde zur Aktivierung der Unter- und Oberarmmuskulatur entwickelt – genau jene Muskeln, die bei Beschwerden im Bereich der Arme und Sehnen häufig eine Rolle spielen. Wie EMS als Trainingsmethode funktioniert und was die Forschung dazu sagt, erfährst du unter „Was die Forschung über EMS zeigt“.

Exzentrische Übungen und der Tyler Twist

Exzentrische Übungen werden in der Sportmedizin häufig bei Sehnenbeschwerden eingesetzt und untersucht. Der Unterschied:

  • Konzentrisch bedeutet, dass sich der Muskel verkürzt – die klassische Kraftübung in der Anspannungsphase.
  • Exzentrisch bedeutet, dass sich der Muskel unter Belastung verlängert – der Rückweg, der oft vernachlässigt wird.

Der Tyler-Twist ist eine häufig angewendete Übung, die speziell auf den Tennisarm abzielt. Lassen Sie die Ausführung im Zweifelsfall einmal von einem Physiotherapeuten überprüfen, denn die Technik entscheidet über den Erfolg.

So führst du den Tyler Twist aus

  • Verwende eine flexible Gummileine, die du in Physiotherapie-Fachgeschäften bekommst. Wenn du keine hast, funktioniert ein aufgerolltes elastisches Geschirrtuch genauso gut.
  • Halte die Flexbar vor dir, wobei sich deine verletzte Hand oben und deine gesunde Hand unten befindet.
  • Drehe die Stange so, als würdest du ein nasses Geschirrtuch auswringen – mit der Kraft deiner Handgelenke.
  • Strecke beide Arme nach vorne, während du die Drehung hältst.
  • Entspanne nun langsam, innerhalb von 4 bis 5 Sekunden, das betroffene Handgelenk. Dies ist die exzentrische Phase.
  • Wiederhole 3 Sätze à 15 Wiederholungen.

Leichte Schmerzen während des Trainings, etwa 3 bis 5 auf einer Skala von 10, sind für viele Menschen erträglich. Eine gängige Faustregel lautet: Wenn die Schmerzen am nächsten Morgen stärker sind als zuvor, war die Belastung zu hoch und du solltest einen Gang zurückschalten. Wenn du dir unsicher bist, wende dich an einen Physiotherapeuten.

Beispiel für einen schrittweisen Trainingsaufbau über 12 Wochen

Das folgende Schema zeigt beispielhaft, wie Sie das EMS-Training und die Übungen schrittweise aufbauen können. Es handelt sich dabei nicht um einen medizinischen Behandlungsplan. Sehnengewebe braucht einfach mehr Zeit als Muskelgewebe, daher ist Geduld gefragt. Sprechen Sie bei anhaltenden Beschwerden den Trainingsaufbau mit einem Physiotherapeuten ab.

WocheEMS-FrequenzDauerIntensität (auf einer Skala von 1 bis 10)Fokus EMSExzentrische Übungen
1 bis 3Frequenz: 2x pro Woche15 Min.Niedrig (2 bis 4)Unterarm und SchulterTäglich 3 × 15 Tyler Twist
4 bis 62 bis 3 Mal pro Woche15 bis 20 Min.Mittel (4 bis 6)Plus: Stabilität in Oberarm und Rumpf3 × 15 plus leichte konzentrische Übung
7 bis 9Frequenz: 3x pro Woche20 Min.Mittel bis hoch (6 bis 8)Gesamter OberkörperTyler-Twist mit stärkerem Widerstand
10 bis 12Frequenz: 3x pro Woche20 Min.Hoch (7 bis 9)Wartungsroutine4×15 Tyler Twist plus sportspezifische Übung

Das Upper-Body Pro Set trainiert gleichzeitig Bauch und Arme. Indem du auch deine Rumpfstabilität trainierst, unterstützt du die gesamte Bewegungskette und nicht nur den Unterarm. Für die Platzierung der Elektroden am Unterarm hilft dir unser Leitfaden zur Elektrodenplatzierung nach Muskelgruppen. Fertige Trainingspläne findest du in der Optirise Trainings-App.

Verschiedene Herangehensweisen, denen Menschen begegnen

Es gibt verschiedene Behandlungsansätze für den Tennisarm. Die folgende Übersicht enthält allgemeine Informationen, stellt jedoch weder eine medizinische Beratung noch eine Rangliste der Wirksamkeit dar. Welcher Ansatz geeignet ist, hängt von der jeweiligen Person und Situation ab.

VorgehensweiseWas das bedeutetKostenvoranschlagZu beachtender Punkt
EMS-Training und Übungen für zu HauseTraining der umliegenden Muskeln mit EMS in Kombination mit exzentrischen ÜbungenEinmalig etwa 300 bis 1200 EuroKeine medizinische Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden: Begleitung durch eine Fachkraft
PhysiotherapieBetreuung und ein Trainingsprogramm durch einen PhysiotherapeutenUnterschiedlich. Chronische Beschwerden werden nicht immer erstattetFrage deinen Versicherer nach einer Erstattung
Stoßwellentherapie (ESWT)Behandlung mit Druckwellen durch einen GesundheitsdienstleisterEtwa 200 bis 600 Euro, oft nicht erstattungsfähigBesprechen Sie die Vor- und Nachteile mit dem behandelnden Arzt
KortisoninjektionInjektion durch einen ArztEtwa 100 bis 250 Euro pro InjektionBesprechen Sie die kurz- und langfristigen Aspekte mit Ihrem Arzt
Counterforce-Bandage (Ellbogenbandage)Band, das die Belastung auf die Sehne verlagertEtwa 15 bis 40 EuroKann Beschwerden während der Aktivität lindern. Behebt jedoch nicht die zugrunde liegende Ursache.
OperationBehandlung bei schweren, lang anhaltenden BeschwerdenWird häufig erstattetErst nach einer umfassenden medizinischen Abklärung. Sprechen Sie mit einem Facharzt darüber.

Fundierte Informationen zur Physiotherapie bei Sehnenbeschwerden findest du in den Leitlinien des KNGF. Ein einziger Termin bei einem Physiotherapeuten in den ersten Wochen, beispielsweise zur korrekten Einweisung in den Tyler-Twist, kann viel Frust ersparen.

Maßnahmen zur Anpassung des Arbeitsplatzes, die helfen können

An der Genesung zu arbeiten, ohne den Arbeitsplatz anzupassen, ist, als würde man versuchen, ein Leck mit einem offenen Wasserhahn zu flicken. Vier praktische Anpassungen:

  • Vertikale Maus oder Trackball. Stell dir vor, du gibst jemandem die Hand. Das ist die neutrale Position deines Handgelenks. Eine vertikale Maus hält dein Handgelenk auch bei stundenlangem Gebrauch in dieser Position, während eine flache Maus das Handgelenk stärker nach innen dreht und die Handgelenkstreckmuskeln chronisch anspannt.
  • Tastatur und Armhaltung. Stelle die Tastatur direkt vor dich, halte deine Schultern entspannt und deine Ellbogen in einem Winkel von etwa 90 Grad. Eine Handballenauflage ist nicht immer notwendig und kann bei längerem Tippen manchmal sogar zu einer zusätzlichen Belastung führen.
  • Mache alle 30 bis 45 Minuten eine Pause. Eine kurze Pause von 30 Sekunden – kurz aufstehen, die Handgelenke drehen, die Fäuste öffnen und schließen – verhindert, dass das Sehnengewebe ohne Unterbrechung belastet wird. Apps wie Stretchly oder TimeOut helfen dir dabei, daran zu denken.
  • Passen Sie Ihre Smartphone-Nutzung an. Halten Sie es mit beiden Händen, anstatt mit einer Hand mit dem Daumen zu scrollen, und vermeiden Sie lange Nutzungsphasen. Fünf Minuten sind kein Problem, 45 Minuten schon.

Für alle, die von zu Hause aus arbeiten, ist dies besonders wichtig, da die im Büro selbstverständlichen Arbeitsplatzkontrollen zu Hause oft fehlen. Lesen Sie dazu unsere Tipps zu EMS und zur Arbeit im Homeoffice.

Was du bei einem Tennisarm besser vermeiden solltest

  • Wochenlange vollständige Ruhe. Das reicht vielen Menschen nicht aus und führt zu einem Kraftverlust. Besser ist es, schmerzauslösende Aktivitäten vorübergehend einzuschränken oder anzupassen, anstatt ganz darauf zu verzichten.
  • Eine Kortisoninjektion wird oft als schnelle Lösung angesehen. Sie kann kurzfristige Linderung verschaffen. Einige Studien deuten darauf hin, dass wiederholte Injektionen langfristig weniger vorteilhaft sein können. Besprich dies mit deinem Arzt.
  • Entzündungshemmer über einen längeren Zeitraum einnehmen. Bei seit längerem bestehenden Beschwerden liegt oft keine aktive Entzündung vor, die bekämpft werden müsste. Sprich mit deinem Hausarzt oder Apotheker über die sinnvolle Anwendung und die Dauer der Einnahme.
  • Trotz stechender Schmerzen weiter trainieren. Leichte Schmerzen während einer Übung können akzeptabel sein. Stechende Schmerzen, die ausstrahlen oder zunehmen, sind ein Signal, aufzuhören und das Training anzupassen.
  • Verwechsle den Tyler Twist nicht mit gewöhnlichen Handgelenksübungen. Der exzentrische Teil, also die langsame Rückbewegung, ist der entscheidende Teil. Eine schnelle Ausführung ohne diese Kontrolle macht wenig Sinn.

Fünf Übungen, die häufig zur Genesung eingesetzt werden

Neben dem Tyler-Twist werden diese Übungen häufig eingesetzt. Steigern Sie die Intensität langsam und sprechen Sie im Zweifelsfall mit einem Physiotherapeuten ab.

  • Handgelenksstreckung mit leichter Hantel (exzentrisch). Verwende 0,5 bis 2 kg. Strecke dein Handgelenk gerade nach oben und lass es dann langsam, in etwa 4 Sekunden, wieder sinken. 3 Sätze à 12 Wiederholungen.
  • Dehnübung für die Streckmuskeln des Unterarms. Strecke deinen Arm mit der Handfläche nach unten aus und drücke mit der anderen Hand die Finger in Richtung Boden. Halte diese Position 30 Sekunden lang, 3 Mal täglich.
  • Dehnübung für die Beugemuskeln im Unterarm. Das Gleiche, aber mit der Handfläche nach oben. Wichtig für das Gleichgewicht zwischen Streck- und Beugemuskeln.
  • Drücken mit einem weichen Ball. Drücke etwa 30 Mal vorsichtig auf einen Softball oder einen Handgelenk-Trainer, mit etwa 60 bis 70 Prozent Kraft, nicht mit voller Kraft. 3 Sätze, 2 Mal täglich.
  • Schulterblatt-Squeeze. Zieh deine Schulterblätter nach hinten und unten, als ob du einen Bleistift dazwischen klemmen würdest. 10 Sekunden halten, 10 Wiederholungen. Für die Stabilität der gesamten Bewegungskette.

Welches EMS-Trainingsgerät eignet sich bei Beschwerden in Armen und Sehnen?

Bei Tennisarm und RSI-Beschwerden bieten sich drei Möglichkeiten an:

  • EMS Armtrainer Pro. Die gezielte Wahl zur Aktivierung der Unter- und Oberarmmuskulatur, mit spezifischer Elektrodenplatzierung für Streck- und Beugemuskeln.
  • Upper-Body Pro Set. Kombiniert Bauch- und Armtraining für die Stabilität des gesamten Oberkörpers. Besonders empfehlenswert, wenn du neben einem Tennisarm auch Schulter- oder Rückenbeschwerden hast.
  • EMS Suit Pro. Ein Ganzkörper-Trainer mit fünf Zonen. Besonders interessant, wenn du mehr als nur die Arme trainieren möchtest.

Alle Optirise-Trainingsprogramme werden mit einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie geliefert, damit du den Ansatz in deiner Situation ausprobieren kannst. Die Ergebnisse variieren von Person zu Person und hängen von der Nutzung, der Regelmäßigkeit, deinen Übungen und deiner persönlichen Situation ab.

Möchtest du dir zunächst alle Möglichkeiten ansehen? Schau dir das gesamte EMS-Angebot an oder lass dir vom Optirise-Entscheidungshilfe-Tool in nur 2 Minuten eine passende Kombination vorschlagen, die auf deinen Beschwerden und Zielen basiert.

Wann EMS sinnvoll ist und wann nicht

EMS eignet sich für viele Menschen mit Beschwerden in den Armen und Sehnen, aber nicht für jeden.

Verwenden Sie EMS nicht bei einem Herzschrittmacher oder anderen implantierten elektronischen Geräten, bei einer kürzlich erfolgten Operation am Arm (innerhalb der letzten 6 Wochen), bei offenen Wunden oder Hautproblemen an der Stelle der Elektroden, bei Verdacht auf einen vollständigen Sehnenriss (zunächst eine diagnostische Abklärung) oder bei neurologischen Erkrankungen des Arms ohne Rücksprache mit einem Arzt.

EMS kann geeignet sein – gegebenenfalls nach einer kurzen physiotherapeutischen Beratung – bei Beschwerden, die länger als 6 Wochen andauern, bei wiederkehrenden Beschwerden, bei RSI-bedingten Beschwerden sowie als Ergänzung zu einem von einem Physiotherapeuten verordneten Trainingsprogramm.

Häufig gestellte Fragen zu EMS und Tennisarm

Wie lange dauert ein Tennisarm im Durchschnitt?

Bei akuten Beschwerden genesen viele Menschen mit der richtigen Behandlung in etwa 8 bis 12 Wochen. Bei Beschwerden, die schon länger bestehen, kann es mehrere Monate dauern. Sehnengewebe passt sich nun einmal nur langsam an, daher ist Geduld gefragt. Die Ergebnisse sind individuell unterschiedlich.

Kann EMS-Training bei lang anhaltenden Beschwerden helfen?

EMS kann beim Training der umliegenden Muskeln helfen, auch bei Beschwerden, die schon länger bestehen. Es handelt sich dabei nicht um eine Behandlung der Beschwerden selbst. Viele Menschen kombinieren EMS mit exzentrischen Übungen wie dem Tyler Twist und mit Anpassungen am Arbeitsplatz.

Kann ich während der Genesung weiter Sport treiben?

Mit einigen Anpassungen ist das oft möglich. Dazu gehören beispielsweise die Überarbeitung deiner Rückhandtechnik, die Verwendung von Tape oder einer Bandage beim Sport sowie eine geringere Intensität in den ersten Wochen. Ein vollständiger Verzicht ist in der Regel nicht erforderlich. Wende dich im Zweifelsfall an einen Physiotherapeuten.

Wann sollte ich besser einen Physiotherapeuten aufsuchen?

Bei leichten Beschwerden kannst du oft selbst etwas dagegen tun. Suche einen Arzt auf, wenn die Schmerzen länger als 6 Wochen ohne Besserung anhalten, wenn du Kraftverlust in der Hand hast, wenn deine Finger kribbeln oder wenn dich die Schmerzen nachts wachhalten.

Welches EMS-Trainingsgerät eignet sich bei Beschwerden in Armen und Sehnen?

Für ein gezieltes Training der Unterarme ist der EMS Armtrainer Pro die logische Wahl. Wenn du einen umfassenderen Trainingsansatz bevorzugst, ist das Upper-Body Pro Set interessant. Bist du unentschlossen? Nutze die Entscheidungshilfe für eine persönliche Beratung.

Tennisarm: Was muss man beachten?

Ein Tennisarm ist frustrierend, da die herkömmliche Behandlung mit Ruhe und Entzündungshemmern oft nicht zum Erfolg führt, da es sich in vielen Fällen um eine Tendinose handelt, also eine allmähliche Veränderung des Sehnengewebes. Die Kombination aus exzentrischen Übungen wie dem Tyler Twist, EMS-Training als Unterstützung und Anpassungen am Arbeitsplatz ist ein Ansatz, den viele Menschen anwenden. Es ist kein Wundermittel, sondern eine Möglichkeit, aktiv auf die Ursache einzuwirken, anstatt nur die Symptome zu unterdrücken.

Bei neu auftretenden Beschwerden solltest du mit etwa 8 bis 12 Wochen rechnen, bei bereits länger bestehenden Beschwerden dauert es etwas länger. Dank der 30-tägigen Geld-zurück-Garantie kannst du die von dir gewählte Vorgehensweise in Ruhe in deiner eigenen Situation ausprobieren.

Möchten Sie mehr über EMS-Anwendungen erfahren? Werfen Sie einen Blick auf unsere Blog-Übersicht.

Facebook
LinkedIn
Fäden
WhatsApp

Bist du bereit, loszulegen?

Machen Sie den Entscheidungshilfe-Test und erhalten Sie sofort eine persönliche Beratung inklusive eines kostenlosen Trainingsplans.

Cropped Fav.png

Optirise Redaktion

Autor

Die Redaktion von Optirise besteht aus niederländischen Autorinnen und Autoren sowie Fachleuten in den Bereichen Fitness, Gesundheit und Content-Erstellung. Unsere Artikel informieren und inspirieren zu Trends im Fitnessbereich und zeigen praktische Methoden rund um EMS. Wir helfen Ihnen gern!

De waardering van www.optirise.nl/ bij WebwinkelKeur Reviews is 8,0/10 gebaseerd op 91 reviews.